
selbstverliebt und daher grottenschlecht - Dieses Buch lohnt sich nicht. Das, was Dürr unzweifelhaft fachlich intelligent und darüber hinaus lebensklug zu sagen hat, verwässert leider durch die unsägliche Selbstverliebtheit der Autorin Österreicher in ihre eigenen Gedanken. Diese Gedanken sind weder besonders scharfsinnig, noch - wie von ihr wohl auch noch gewollt - lyrisch und feingeistig. Hätte die Autorin ihre eigene verquaste Gefühlswelt außen vor gelassen und sich möglicherweise auf ein Interview beschränkt, so hätte sie Dürr (und dem Leser) einen weitaus größeren Dienst erwiesen. Zum Thema Quantenphysik gibt es viele gute Bücher (vgl. u.a. V.J. Becker) - dieses ist ganz sicher keines. Fazit: ärgerlich, überflüssig, peinlich - für die Autorin, nicht für Dürr. Ich würe gerne mindestens drei Minus-Sterne vergeben.
Empfehlenswert! - Was für ein geniales Buch! Ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen und jetzt erst recht das Bedürfnis, noch mehr davon zu lesen. Dürr beschreibt einen völlig neuen Ansatz, die Welt und das menschliche Dasein zu betrachten. Auf verständliche Art und Weise werden die Grundprinzipien der Quantentheorie mit unserem alltäglichen Erleben verknüpft und der konsequente Schluss gezogen: Wir erleben mehr als wir erfahren. Oder allgemein gesprochen: Die Oberfläche, das Sichtbare und Verstehbare sind nicht das Ende aller Weisheit. Wir sind mehr als ein Zusammenspiel von Hirnzellen und erschaffen unser Leben jeden Moment selbst. Lesen Sie das Buch und sie werden vieles mit anderen Augen sehen!
Wir erleben mehr als wir begreifen - Wären auch noch die erkenntnistheoretischen Konsequenzen von den Bedingungen der Möglichkeit von Sprache innerhalb der quantenphysikalischen Weltsicht (bzw. das Problem der Parallelweltentheorie)ebenfalls erörtert worden,dann gäbe es noch mehr interessante Diskussion zu diesem Themenkreis.