
eher langweilig - Nachdem ich seinen Klassiker ( Sie scheinen wohl zu scherzen Mr. Feynman) gelesen hatte, kaufte ich mir gleich das naechste Buch von ihm und habe es leider bedauert das Geld auszugeben. Gut, fuer Physikanfaenger mag es ja ganz spannend sein mit einfachsten Mitteln die QED zu erklaeren, aber jeder der etwas Vorahnung in Form von Oberstufenphysik und Mathematik hat, wird rasch die Lust am Lesen dieses Buches verlieren. Die Zusammenhaenge werde einfach zu oft wiederholt, sodass man sich rasch unterfordert fuehlt. Auf der anderen Seite hat man manchmal Aha-Effekte, die das Buch als Ganzes aufwerten. Der lockere Schreibstil traegt ebenfallst dazu bei.
nichts für Anfänger - Eins vorab: Dieses Buch ist das wohl faszinierendste das ich je gelesen habe. Es führt in einen Bereich der Physik ein der sehr speziell ist und in einem Schulbuch keinen Platz finden wird. Wer sich allerdings so auf das Buch einlassen kann, wie Feynman das will, dem werden Schuppen von den Augen fallen, der wird denken: Das ist doch ein Märchen was der erzählt und nur langsam verstehen wie genial die Theorie von QED ist. Und deswegen verdient es die Höchstpunktzahl.Wer dieses Buch liest sollte schon ein gesteigertes Wissbegieren für Phyik und Licht haben. Für Anfänger, für Leute, denen das Photonenmodell schleierhaft ist werden an diesem Buch keine Freude haben. Feynman ist ein zu guter Physiker um ein Buch zu schreiben das bei NulL anfängt. Was ich selbst im Physik-LK mühsam lernen musste deutet Feynman in seiner Einleitung an, setzt es dann als bekannt voraus.
Nichts für Nebenbei! - Vorneweg klargestellt, ich bin Laie, was die Physik betrifft, aber mein Interesse an Quantenmechanik, auch und vielleicht weil sie so skurril ist und schräg erscheint wurde vor einiger Zeit geweckt. In der Folge habe ich diverse populärwissenschaftliche Bücher gelesen und hierbei stößt jedermann unweigerlich auf den Namen Richard Feynman. Quanten-Elektrodynamik (QED), also die Theorie hinter der Interaktion zwischen Licht und Materie ist zudem ein besonders faszinierender Bereich und deshalb las ich das Buch.Wer nun den immer wieder auftauchenden Versicherungen vertraut, R. Feynman sei ein genialer Lehrer gewesen und daraus schließt, dieses Buch kann man so mal nebenbei am Strand lesen, irrt gewaltig. Es ist ohne Zweifel sehr gut geschrieben, auch mit viel amerikanischem Witz, aber es gilt doch, ganz dezidiert sich in das hineinzudenken, was Feynman da so schreibt. Wichtig aus meiner Sicht ist auch, das Vorwort gut zu lesen und sich einzuprägen, was dort gesagt wird, nämlich, dass dieses Buch beschreibt, wie man das Verhalten von Licht beschreiben kann, aber eben nicht erklärt. Klingt komisch, ist aber so, es geht nur darum aufzuzeigen, wie man das Verhalten von Licht am besten beschreibt und die besten Vorhersagen treffen kann. Wer nun glaubt, das hätte er oder sie schon in der Schule unter Optik abgehakt, liegt ebenso daneben. Beispiel: in der Schule lernt man, dass an einer reflektierenden Fläche der Einfalls-Winkel eines Lichtstrahls genauso groß wie sein Ausfall-Winkel sei. Tatsache ist, dass das nicht stimmt, und Feynman bringt einen darauf.Ich selber habe den Fehler gemacht, das Buch am Strand nebenbei zu lesen und war total frustriert. Also, noch ein zweites Mal, mit mehr Aufmerksamkeit und Konzentration gelesen, und schon läuft`s besser.Fazit : Ein hervorragendes Buch, das ohne Mathematik auskommt (Klasse!), das aber Konzentration des Lesers und dezidiertes Hineindenken erfordert. Für den Interessierten, super, für den allenfalls am Rande Mitredenwollenden , eine Katastrophe.
Tödlichlich langweilig - Ich habe schon ja schon einige populärwissenschaftliche Bücher gelesen, aber dieses war definitiv das schlechteste.Feynman mag ja ein hervorragender Physiker und guter Lehrer sein, aber das Buch ist trotzdem grausam.Man kommt sich als Leser vor wie ein Kind. Zumindest wird man von dem Buch so behandelt. Konsequent wird auch der allerletzte Fachbegriff vermieden, nichteinmal das Wort Frequenz wird dem Leser zugemutet, stattdessen spricht Feynman einfach von einer Zahl (mag auch ein Fehler des Übersetzers sein).Wirklich...welcher Leser eines Buches über die Quantenelektrodynamik kennt den Begriff Frequenz nicht !?!?Derjenige ist bei dem Thema dann definitiv falsch.Das Buch mag für jemanden interessant sein der mit dem Thema Physik bei der Hebelwirkung aufgehört hat, aber schon für jemanden mit Physik-Grundkurs oder gar Leistungskurs ist dieses Buch wohl ein Grund für einen Schreikrampf.Populärwissenschaftliche Bücher sollten durchaus einfach und leicht verständlich geschrieben sein, keine Frage.Aber dieses Buch hier ist auf einem völlig kindlich-naiven Niveau geschrieben, so daß man sich mit minimaler physikalischer Vorbildung vorkommt wie im Kindergarten.Ich kann nur abraten.
Sehr gut - Feynman ist bekanntlich Meister darin, komplizierte vorgänge vereinfacht darzustellen. Das ist ihm in QED besonders gut gelungen. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch mit einigen Abbildungen.