Physik : Physik der Superhelden

Physik der Superhelden

EUR 9,95


Einfach nur amüsant - Dieses Buch ist amüsant und flüssig geschrieben und - wie beiläufig - jubelt einem Kakalios Physikkenntnisse unter ... einfach herrlich. Allerdings sollte man sich schon einwenig für Physik interessieren und den einen oder anderen Superhelden gut finden. Kakalios hat mit dieser Mischung einen ausgezeichneten Weg gefunden trockenes Wissen allgemein verständlich und dabei dennoch fundiert zu vermitteln. Wären nur alle Lehrbücher so verfaßt gäbe es wohl deutlich weniger Lernschwierigkeiten.

Mit Spaß Physikkenntnisse auffrischen - Na, ein kleines Faible für Naturwissenschaften und/oder Superheldencomics sollte man schon mitbringen, sonst wird man vielleicht nicht so viel mit diesem wunderbaren Buch anfangen können - hält man diese Voraussetzungen aber ein, so bekommt man auf wunderbar lockere Art die Physik erklärt und nebenbei auch noch eine Menge Geschichte der Comics erzählt. Man versteht hier wirkliche eine Menge von der Physik, die erklärt wird, und darf nebenbei noch einige Male wirklich lachen, so wunderbar ironisch kann Kakalios mit Superhelden, der Physik und nicht zuletzt sich selbst umgehen.Wie so oft, wenn ein Buch wirklich gut ist, gibt es nicht so wirklich viel zu schreiben dazu. Wer mit Spaß seine Physikkenntnisse auffrischen will - und übrigens quasi ohne Mathematik, für manche ist das ja auch wichtig -, der sollte dringend zugreifen. Ein wirklich gelungenes Buch.

Marvel beats back - Physikalische PhänomeneFür Kakalios bieten die bunten Heftchen seiner Kindheit nicht bloß fantastische Geschichten, sondern stecken oft voller erstaunlich genauer Details und Fakten zu physikalischen Phänomenen. Und er macht sich zu Nutze, dass Studenten auf solch bunte Beispiele besser ansprechen, als auf die üblich drögen Versuche mit schiefen Ebenen und Gewichten an Federn.Der Mann aus StahlMit Superman - dem berühmtesten und unrealistischsten der Superhelden (Kakalios) beginnt sein Buch konsequenterweise auch. Kakalios untersucht eine Szene aus einer frühen Folge, in der Superman noch nicht fliegt, sondern Supersprünge macht. Die Fähigkeit wird im Comic mit Supermans Herkunft vom Planeten Krypton erklärt, wo eine viel höhere Erdanziehung herrscht.Kakalios errechnet, wie schnell und mit welcher Kraft Der Mann aus Stahl abspringen muss, um auf einen 200 Meter hohen Wolkenkratzer zu gelangen. Erklärt dabei ganz nebenbei mit Hilfe von Newtons Gesetzen das Phänomen der Gravitation und klärt auch gleich, wie hoch die Erdanziehung auf Krypton gewesen sein muss, um solche Sprünge zu ermöglichen. So dekliniert er das Superhelden-Universum durch und erläutert Schwungkraft, Beschleunigung, statische Elektrizität und natürlich auch das Geheimnis von Hulks mitwachsenden Unterhosen. Doch Superhelden können mehr, meint zumindest James Kakalios, Physik-Professor an der Universität von Minneapolis. Superhelden können helfen, Lust auf Physik zu entwickeln.Dem kann ich nur zustimmen.




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