
Vorsicht: Es gibt eine Neuausgabe mit deutschem Lösungsbuch - Über die Qualität des Halliday möchte ich mich nicht auslassen. Die Vorzüge und Nachteile kann man in den anderen Rezensionen nachlesen. Ich halte ihn für sehr empfehlenswert, daher fünf Sterne.Seit August gibt es den Doppelband zum gleichen Preis mit dem neu erschienenen deutschen Lösungsband Halliday Physik: Set mit Lösungsband(den es erstmals auch einzeln zu kaufen gibt Halliday Physik: 880 Lösungen).
Phantastisches Buch für Fachfremde - Als dieses Buch herausgekommen ist, habe ich s mir einen ganzen langen Nachmittag an durchgeschaut - und gekauft. Warum? Die optische Aufmachung gefällt mir ausgesprochen gut, perfekter LaTeX-Satz, am Seitenrand Bilder mit Erklärungen. Inhaltlich sehr schöne, sehr verständliche Übersetzung, leicht zu lesen. Ganz wichtig: Sehr wenige Tippfehler! Wie leicht oder schwer die Mathematik zu verstehen ist, kann ich nicht beurteilen (bin Mathematik-Student).Man bekommt viele physikalische Begriffe erklärt, mit denen in anderen Büchern einfach nur gearbeitet wird oder die mit einer Formel erklärt werden. Die Kapitel werden zu Beginn mit einem Praxisbeispiel motiviert, z.B. Kap. 17 Wellen: Wenn ein Käfer über den Sand läuft und sich dabei bis auf einige Dutzend Zentimeter diesem Sandskorpion nähert, dreht sich der Skorpion sofort in Richtung des Käfers und stürzt auf ihn zu [...]. Wie kann der Skorpion sein Opfer so präzis orten? Diese Motivationen werden dann meist mit Zahlenbeispielen im Kapitel vorgerechnet.Mir hat gefallen, daß sehr viele Formeln gut nachvollziehbar und logisch hergeleitet werden.Fachlich kann ich das Buch nicht gut beurteilen. Bei der von mir gehörten Vorlesung Physik für Nebenfächler habe ich öfter den Gerthsen gebraucht. Das ändert aber nichts an der Qualität dieses Hallidays, denn ich muß öfter mal was nachschlagen, wenn ich etwas nicht weiß (jetzt, im Verlauf des Studiums, Grundlagen), und dafür gibt der Halliday mir immer gute Auskunft. Der Gerthsen steigt auf anderem Niveau ein, für mich teilweise nicht gut nachvollziehbar. (Wobei sich jeder den Gerthsen anschauen sollte, der ist nämlich in der Zwischenzeit auch optisch durch die 4c-Bilder auf einem schönen didaktischen Niveau.) Wie ich den Halliday mit dem Tipler (noch ein Physik-Einführungs-Standardwerk) vergleiche? Keine Ahnung, den Tipler habe ich auch durchgeblättert (ist ja auch in der Bibliothek da), aber ich komme mit diesem Physik-Buch von Halliday besser klar.Vergleich zu Feynman? Feynman habe ich die englische Ausgabe, die ist ein Genuß zu lesen, aber sehr umfangreich. Zumindest ist meine Suchreihenfolge immer Halliday -> Gerthsen -> Feynman , also Halliday immer erster Griff.Vielleicht noch als Hinweis für die Studenten: Ich würde mir alle anschauen (Halliday, Gerthsen, Tipler), bedenken, daß manche Uni-Bibliotheken (z.B. in Bayern) in der Zwischenzeit von Springer viele Werke digital abrufbar haben und dann entscheiden. Für mich ist der Halliday (wie die Werke von Feynman) nicht nur ein Buch fürs Studium, sondern fürs private Nachlesen von Dingen, die ich nicht verstehe.
Gutes Buch für Physik als Nebenfach - Ich habe mir ältere Rezensionen für dieses Buch durchgelesen und möchte mich wie folgt dazu äußern:Ich denke, wenn man Physik als Hauptfach studiert, reicht dieses Buch als einzige Quelle nicht aus. (Wobei man schon in der ersten Vorlesung lernt, dass es grundsätzlich NIE gut sein kann, nur eine Quelle zu nutzen...)Allerdings eignet sich dieses Buch sehr gut, um sich die physikalischen Grundlagen anzueignen. Ich studiere Mikro- und Medizintechnik im 1. Semester und kann nur sagen, dass der Halliday für das, was wir in Physik lernen, genau das Richtige ist. (Man muss dazu sagen, dass unser Professor uns dieses Buch empfohlen hat und auch seine Vorlesungen ganz gut darauf abgestimmt sind.)In der Schule habe ich Physik nur bis zur 10. Klasse gehabt, aber dadurch, dass ich Mathe LK hatte, bin ich von Anfang an sehr gut mit diesem Buch zurecht gekommen. Für Studenten, die auch in der Mathematik nicht so bewandert sind, könnte der Einstieg schwieriger sein. Da wäre ein Buch, in dem der Stoff der Mittel- und Oberstufe zusammengefasst ist, wohl angebrachter.Das gleiche gilt natürlich, wenn sich der Stoff im jeweiligen Studiengang in seiner Komplexität nicht besonders vom Schulstoff unterscheidet. Ansonsten kann ich den Halliday wirklich nur weiter empfehlen. Wer sich ein bisschen bemüht, wird keine Probleme haben, die Inhalte nachvollziehen zu können.
Super Buch! - Der Halliday ist ein tolles Einsteigerwerk, der alle physikalischen Zusammenhänge einfach und sehr verständlich darlegt, also ein gutes Buch zum einsteigen oder mal nachblättern.
Physik als Nebenfach? Finger weg! - Ich bin ja nun nicht der Typ für kurze Rezensionen, aber diese muss ich gewzungenermaßen kurz halten.Auf Grund der Empfehlungen, auch für Nebenfächler, habe ich mir dieses überdimensionierte Buch gekauft. Ich studiere Biologie (Diplom) und befinde mich im 2ten Semester. Geholfen hat mir das Buch noch nie.Vorher mal noch etwas positives: Es ist sehr zahlreich bebildert, sehr gut vom Layout aufbereitet und kann mit guten Einleitungen in das jeweilige Thema glänzen.Wenn ich jetzt lese, dass das Buch für Physikstudenten nicht ausreiche, dann frage ich mich, für wen es sonst sein soll. Denn: Für Biologen ist es viel zu detailliert. Andere (und kompliziertere) Schreibweisen als sie mir geläufig sind, kommen in dem Buch zu Hauf vor. Wie gesagt: Gute textliche Einleitungen (mit Bildern), aber sobald es an Formeln geht, war Schluss mit dem Verstehen.Ich hatte in der Schule Physik abgewählt und habe demnach auch absolut keine Ahnung von dem Fach. Ich wollte bei Null anfangen, um endlich mal einige Dinge zu verstehen, aber das hat leider nicht funktioniert.Demnach: Mediziner, Biologen etc, holt euch lieber die kurzen, prägnanten Bücher (Physik für...), die sind zudem wesentlich preiswerter.