
So muß Physik nicht sein - einige Formeln und komische Klötzchengrafik hinzuklatschen, nach dem Motto,ich weiß etwas was du nicht weißt, weil ich es selbst nicht weiß, ist unterstesNiveau der intellektuellen Selbstbefriedigung.Daß so Physik keinen Spaß macht ... muß nicht wundern.Tipler oder Halliday sind auf jeden Fall besser ...Physik kann auch echt Spass machen!
So Lala - Ich hatte vom Gerthsen (22. Auflage) zunächst einen sehr guten Eindruck, der sich allerdings im Gebrauch leider rasch relativierte.Von Anfang an gut gefallen hat mir, dass das Buch sehr übersichtlich ist, es sind viele Skizzen und Abbildungen drin, am Rand ist meist noch genug Platz, um sich eine Bemerkung hinzuschreiben, Formeln und Beispiele sind schön hervorgehoben. Auch der Schreibstil machte zunächst einen guten und leicht verständlichen Eindruck.Als ich versucht habe, damit zu arbeiten, ist mir allerdings aufgefallen, dass der Gerthsen an einigen Stellen sehr ungenau ist. Z.B. werden sehr viele vektorielle Größen ausschließlich skalar betrachtet. Über dieses Niveau sollte man schon in der Oberstufe hinaus sein! Und der zunächst nette Stil wird auf Dauer schnell nervig und wirkt bemüht witzig.Ich würde mir den Gerthsen nicht noch einmal kaufen, bin im Moment am überlegen, mir noch den Demtröder oder den Tipler zuzulegen. Ich bin mir nämlich wirklich nicht mehr sicher, ob ich mit diesem Buch arbeiten kann.
Überblickswerk für Anspruchsvollere! - Dieses Buch baut die Brücke zwischen reiner Experimentalphysik und theoretischer Physik und glänzt durch die prägnante, klare Darstellung. Es zeichnet sich dadurch besonders aus, dass alternative Betrachtungsweisen zu physikalischen Problemstellungen beschrieben werden und kann damit dem Leser ein breiteres Verständnis vermitteln bzw. dessen Horizont jenseits des gängigen Angebots physikalischer Literatur erweitern. Dies impliziert natürlich, dass das Buch für Oberstufenschüler ungeeignet ist und für durchschnittliche Studenten in Anfangssemestern nur bedingt als Zusatzlektüre, jedoch kaum als ausschließliches Lehrbuch verwendet werden kann. Es ist ein Nachschlage- bzw. Überblickswerk für Studenten höheren Semesters, die mit der physikalischen Denkweise vertraut sind und keine langatmigen, schwitzenden Texte lesen wollen. Manchmal ist es erstaunlich, wie in diesem Buch mit wenigen Schritten und Worten eine nachvollziehbare und verständliche Herleitung (intuitiv und deduktiv!) vollzogen wird (z. B. die Herleitung der Maxwell schen Geschwindigkeitsverteilung, die Betrachtungen bzgl. der Fermienergie, etc.).
Gerthsen fuer das Studium ungeeignet - Als oberflaechliches Nachschlagewerk mag der Gerthsen geeignet sein, sich einen Ueberblick ueber das gewuenschte Thema zu verschaffen. Fuer die Vorbereitung auf Experimente oder zur tiefer gehenden Erarbeitung eines Themas ist das Buch jedoch aufgrund mangelnder Mathematik nicht geeignet. Hinzu kommen weitere Schwachstellen, z.B. unbeschriftete Skizzen, oder Skizzen, deren Beschriftungen nicht erklaert werden. Insgesamt wuerde ich das vorliegende Buch nicht als begleitendes Nachschlagewerk fuer das Studium der Physik empfehlen. Andere Buecher, z.B. der Tipler, sollen hier besser sein.
Kopfschüttel, Hardcore - Für den Physikunterricht 12-te Klasse dachte ich mir, gönnnst du dir ein geiles Buch.Ich musste feststellen, dass dieses Buch unbrauchbar ist, um irgendetwas zu lernen. Für Professoren zum Nachschlagen mag es gut sein, aber für nicht Profs eher dazu gedacht um den Lehrer mit Fragen zu schocken.Desweiteren ist das mit der CD auch purer Hype:Diese CD enhält ein 6MB Dokument, dass Lösungen und Antworten enthält.MfG