Physik : Die kürzeste Geschichte der Zeit

Die kürzeste Geschichte der Zeit

EUR 9,90


Kaum ein Buch hat sich jemals so gut verkauft wie Hawkings Eine kurze Geschichte der Zeit -– und kaum ein Buch dürfte wohl jemals von so wenigen verstanden worden sein. Deshalb erschien vor einiger Zeit Die Illustrierte Kurze Geschichte der Zeit, aktualisiert und mit zahlreichen hervorragenden Illustrationen, die vieles verständlicher machen. Nun gibt es “Die kürzeste Geschichte der Zeit”: kürzer, noch einmal aktualisiert – und eine kleine Meisterleistung in puncto Verständlichkeit. Hawking hat nicht nur einige besonders komplizierte Aspekte weggelassen (von Formeln ganz zu schweigen), sondern erklärt manches in seinem neuen Buch sogar ausführlicher – und vieles einfacher und mit anschaulicheren Beispielen. 38 hervorragende Illustrationen helfen zudem, noch besser zu verstehen, was es beispielsweise mit der Gravitation oder der Stringtheorie auf sich hat. Dass sich dieses Buch so gut liest, liegt aber sicher auch an Hawkings Koautor Leonard Mlodinow. Er ist es gewohnt, Kompliziertes verständlich zu machen, was seine bisherigen Bücher belegen – zum Beispiel Feynmans Regenbogen. Wer wissen will, was einer der größten Wissenschaftler unserer Zeit zu Urknall und Quantentheorie, schwarzen Löchern und zur Evolution unseres Universums und nicht zuletzt zu einer vereinheitlichten Theorie der Naturkräfte zu sagen hat, bekommt mit diesem Buch die Chance, mehr als je zuvor davon zu verstehen. Und damit lohnt sich “Die kürzeste Geschichte der Zeit” auch für diejenigen, die die Vorgängerversionen bereits besitzen. -- Gabi Neumayer

Naja... - Wer die komplexe Version gelesen hat oder Das Universum in einer Nusschale , wird enttäuscht sein. Ich hätte mehr erwartet. Zwar werden alle Themen angesprochen, doch es toben nicht nur hier und da Rechtschreibfehler, sondern man merkt irgendwie, dass die Übersetzung zu schnell gemacht wurde. Der Humor von Stephen Hawking kommt hier überhaupt nicht rüber, was in den anderen Büchern ganz anders ist.Mein Tipp: Kauft euch das Buch in English oder das Universum in einer Nussschale

kleine Zielgruppe, bedingt empfehlenswert - Dieses Buch veranschaulicht die moderne, theoretische Physik. Der Zeitbegriff und die damit verbundene Relativitätstheorie ist hier ehr ein Teilaspekt, so dass schon der Titel nicht das hält, was er verspricht. Zudem ist das Buch weder für Leute mit fundierten Kenntnissen geeignet, da hierfür die Themen zu oberflächlich behandelt werden. Auch der Populärwissenschaftsinteressierte wird wenig Freude an diesem Buch finden, da hier ein gewisses Grundverständniss der Themen Voraussetzung ist, um weitreichende Erkenntnisse aus dem Buch ziehen zu können. Auf dem Gebiet der theoretischen Physik belesene, aber nicht geschulte Personen (wie ich, mir hat s gefallen) können hier aber durchaus die passende Zielgruppe bilden.

Schwierig aber interessant - Ich habe den Vorgänger, die kurze Geschichte der Zeit, nicht gelesen. Zum Glück, denn diese kürzeste Geschichte ist für einen Laien an vielen Stellen schon unverständlich genug. Es wäre schön, wenn man die Phänomene noch einfacher erklären könnte - auch wenn die hochintelligenten Autoren aus ihrer Sicht dieses Buch sicher schon für die ganz Doofen geschrieben haben. Aber obwohl man wirklich nicht alles komplett nachvollziehen kann, wenn man nicht gerade Physik studiert hat, ist es trotzdem interessant, einen Einblick in den heutigen Stand des Wissens über unser Universum zu bekommen. Meine eigentliche Frage, ob es theoretisch möglich wäre, Zeitreisen in die Vergangenheit zu unternehmen, konnte leider nicht genau beantwortet werden. Man weiß es einfach noch nicht! Schade. Da müssen wir wohl auf ein drittes Buch (oder noch länger? ,-)) warten.

Nicht nur zum ins Regal stellen - Die Bücher von Hawking sollen ja die am besten verkauften Bücher sein, die am wenigsten Menschen lesen. Man stellt sie sich ins Regal, um anzugeben, so das Vorurteil. Das mag für frühere Werke stimmen, dieses liest sich aber recht flott und ist durchaus verständlich. Der Angeberfaktor ist vielleicht etwas geringer, der Lerneffekt aber viel größer, weil man wirklich hindurchfindet.Einen Sern ziehe ich dennoch ab, weil manches dann doch zu kurz kommt. Aber wenn man durch die kürzeste Geschichte der Zeit gefunden hat, kann man sich ja die kurze vornehmen.

lesenswert - vorab ein Geständnis: ich bin möglicherweise nicht objektiv. ich mag Stephen Hawking. Ich mag seine Forschungsarbeit, ich mag seine Ideen, ich mag seine Aufgeschlossenheit und seinen Humor. Er ist ein Vorbild. Und weil ich ihn so schätze, gibt es kaum ein Buch von ihm, das ich nicht positiv bewerten würde. So auch dieses. In nochmals verkürzter Form vermittelt der Autor hier dem interessierten Leser den aktuellen Stand der Forschung in Sachen Strings & Co. Leichte Kost ist es deshalb noch lange nicht, es verlangt dem Leser schon noch einiges an Verständnis ab. Aber es handelt sich ja auch nicht um Stephen King, sondern um Stephen Hawking. Ich denke, wer seine Bücher liest, hat auch eine ungefähre Vorstellung, was ihn beim Lesen erwartet.Negativ: der Sprachstil.einzelne Passagen sind sprachlich schwach formuliert und dadurch schwer verständlich (möglicherweise ein Übersetzungsproblem?).ansonsten wieder einmal rundherum gut gelungen. bibliographisches oder geschichtliches Wissen sollte man nicht von Stephen Hawking erwerben, aber wenn er sich - wie im hier vorliegenden Buch - um die Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse bemüht, dann macht das Lesen Spaß.




Die kürzeste Geschichte der Zeit